Vita

Tobias Haunhorst, geboren 1993 in Solingen, war bis dato unter anderem in der Philharmonie Essen, Tonhalle Düsseldorf, Jahrhunderthalle Bochum, Stadthalle Wuppertal, Zeche Zollverein Essen, im Palácio Nacional de Queluz (Lissabon), in LSO St Luke’s (London), De Doelen (Rotterdam), in Amsterdam, und beim „Musikfest auf dem Lande“ des Schleswig-Holstein Festivals zu hören.
Er ist regelmäßig als Solist mit Orchestern zu erleben, beispielsweise mit den Bergischen Symphonikern, den Bayer Philharmonikern, dem Sinfonieorchester Wuppertal, der Neuen Philharmonie Westfalen und The Arch Sinfonia in London. Zuletzt konzertierte er in Rotterdam mit dem Kölner Kammerorchester unter Christoph Poppen.

Seit früher Kindheit gewann er erste Preise, u.a. in der Solowertung des Bundeswettbewerbs Jugend musiziert, beim Rotary Klavier Wettbewerb, Westfälischen Van Bremen Klavierwettbewerb, Lions-Musikwettbewerb in Remscheid und Ferdinand Trimborn-Förderwettbewerb der Stadt Ratingen. Bald wurde er in die Klasse von Prof. Josef Anton Scherrer im Pre-College-Cologne (Ausbildungszentrum für musikalisch Hochbegabte an der Hochschule für Musik Köln) aufgenommen. Er wurde mit dem Musikförderpreis der Senioren-Union NRW, dem Illies-Stipendium der Stiftung Musikleben, und dem Sparkassen-Förderpreis NRW ausgezeichnet und ist Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes Dortmund. Sein Spiel wurde bereits live vom NDR mitgeschnitten.

Anschließende Studien führten ihn nach London an die Royal Academy of Music, wo er 2016 seinen Abschluss bei Prof. Ian Fountain ablegte – gefördert durch die arteMusica-Stiftung, die Kluth-Stiftung Jugend und Kultur, die Zetland Foundation, den Kathleen Trust, und durch zahlreiche Stipendien der Deutschen Stiftung Musikleben (u.a. zwei Gerd Bucerius-Stipendien). Aktuell erhält er weitere Impulse bei Prof. Arnulf von Arnim in Frankfurt am Main, welcher in der pianistischen Tradition von Wilhelm Kempff und Claudio Arrau steht. Er besuchte Meisterkurse bei Pianisten wie Yevgeny Sudbin, Christopher Elton, Manfred Aust, Ilja Scheps, Georg Friedrich Schenck, Gerald Fauth, Jura Margulis, Steven Osborne, Imogen Cooper, Pascal Devoyon, Bernd Goetzke, Jacques Rouvier, Robert Levin, Pierre-Laurent Aimard und Paul Badura-Skoda.

Auch die Kammermusik verfolgt er mit regem Interesse, beispielsweise im Duo mit der Cellistin Nadège Rochat. Darüber hinaus liegt ihm die Interpretation von Werken der klassischen Moderne und Gegenwart am Herzen, für welche er mit zahlreichen Sonderpreisen ausgezeichnet wurde. Mit dem Bochumer Komponisten Stefan Heucke steht er im persönlichen Austausch.

Stand Oktober 2016

Repertoire

J. S. Bach
Konzert für zwei Klaviere C-Dur

W. A. Mozart
Klavierkonzert No 9 Es-Dur KV 271 „Jenamy“ („Jeunehomme“)

Klavierkonzert No 14 Es-Dur, KV 449

Klavierkonzert Nr. 18 B-Dur KV 456

Klavierkonzert No 23 A-Dur, KV 488

L. v. Beethoven
Klavierkonzert Nr 1 C-Dur Op. 15

Klavierkonzert Nr 3 c-Moll Op. 37

Klavierkonzert Nr 4 G-Dur Op. 58

Klavierkonzert Nr 5 Es-Dur Op. 73

R. Schumann
Klavierkonzert a-Moll Op. 54

E. Grieg
Klavierkonzert a-Moll Op. 16

F. Chopin
Klavierkonzert No 1 e-Moll Op. 11

S. Rachmaninov
Klavierkonzert No 2 c-Moll, op. 18

Klavierkonzert No 4 g-Moll, op. 40

C. Saint-Saëns
«Le carnaval des animaux» für zwei Klaviere und Orchester

G. Gershwin
Rhapsody in blue

G. Melles
Piano Concertino (2014)


Gerne auch neues Repertoire

 

Konzerte

Teo Otto Theater Remscheid
„Meisterkonzert“ zum Thema Russland
gemeinsam mit WDR-Moderator Horst Kläuser

Kulturforum Franziskanerkloster, Kempen
Kempen Klassik: Konzert zum Thema Russland
gemeinsam mit WDR-Moderator Horst Kläuser

Royal Academy of Music, Duke’s Hall, London
Final Recital

David Josefowitz Recital Hall, Royal Academy of Music, London
Duo-Recital mit Nadège Rochat, Cello
Beethoven und Franck

Bayer Kultur: Erholungshaus Leverkusen
Musikalische Umrahmung der Vernissage „Highlights der Sammlung Bayer“

De Doelen, Rotterdam
Mozart Klavierkonzert Nr. 18 B-Dur KV 456
MCMF Orchestra

27. Feb. bis 11. März 2017, Leipzig
Teilnahme am Deutschen Musikwettbewerb
Im Duo mit Mathis Rochat, Viola

Asolo, Venetien, Italien
Matinée-Recital
Beethoven und Chopin

Stadthalle Unna
Duo-Recital mit Nadège Rochat, Violoncello
Debussy, Beethoven, Schumann, Franck

Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main
„shortcut“ – Komponistenportrait zu Stefan Heucke
II. Klaviersonate Op. 79 „Nun danket alle Gott“ – Aufführung und Moderation gemeinsam mit dem Komponisten

De Doelen, Rotterdam
Klavierkonzert N.N.
MCMF Orchestra

Konzertsaal Solingen
Messiaen: Concert à quatre
Bergische Symphoniker
Peter Kuhn, Leitung

Teo Otto Theater Remscheid
Messiaen: Concert à quatre
Bergische Symphoniker
Peter Kuhn, Leitung

 

Videos

Pressekritiken

  • Sein Spiel arbeitet dynamische Schichtungen fast räumlich spürbar heraus. Tänzerische Folgen, dramatische Steigerungen, an Liszt erinnernde Kaskaden lassen […] einen Pianisten erkennen, der wie ein Maler reiche Farbnuancen entwickelt.

    Sein Anschlag ist kraftvoll, rund, niemals die Strukturen zudeckend, auch im vehementesten Fortespiel. Dieses Spiel ist ein wahrer „Ohrenöffner“, deutlich wird das an den Verwandlungen des schlichten schönen Corelli-Themas in Rachmaninovs Variationen, die barocke, italienische Formen mit kraftvollen, aus der russischen Volksmusik stammenden Rhythmen verbindet. Die Weite des Klangraums, die Fülle der Akkorde, die Wärme der Klangfarben – das Publikum darf uneingeschränkt dieses ungestüme, zugleich differenzierte Spiel genießen.

    Gisela Schmoeckel – Rheinische Post am 8. April 2016

  • Sehr eindrucksvoll behandelte Tobias Haunhorst die „Corelli-Variationen“ von Sergei Rachmaninov. […] Der Beifall wollte kein Ende nehmen.

    Karl-Rainer Broch – Solinger Tageblatt am 4. April 2016

  • Im Marler Theater musiziert er mit regelrecht bestürzender Tiefe […]. Restlos versinkt er vom ersten Moment in seinem Spiel – und in dem passiert viel! […] Hier dringt einer in die Musik ein, weil er damit viel lieber neue Fragen aufwirft, statt vorgefertigte Antworten zu liefern. […] unfassbar für einen gerade 17jährigen!

    Stefan Pieper – Marl

  • Tobias Haunhorst legt einen fulminanten Beethoven hin. Kraftvoll und souverän [spielt] er den brillanten Kopfsatz, lässt perlende Läufe fließen, glänzt mit einer virtuosen Kadenz. Im zweiten Satz modelliert er mit filigraner Sensibilität den melodischen Beethoven, um im Rondo in einen sehr kraftvollen und ausdrucksstarken Dialog mit dem Orchester zu treten. […] Minutenlange[r] Beifall.

    Cyrill Stoletsky – Solinger Morgenpost

  • Geradezu umwerfend gelangen dem jungen Künstler „Le Gibet“ und „Scarbo“ aus „Gaspard de la nuit“ [Ravel]

    Gudrun Anschütz – Rheinische Post

  • Ein junger Virtuose, der mit seinem ausdrucksstarken Spiel die Intentionen des Polen [Chopin] sorgfältig aufspürte. […] Besonders der 2. Satz […] rührte die Herzen.

    Peter Lorber – Rhein-Sieg-Rundschau

Kontakt

Tobias Haunhorst
Gerberstr. 40
42653 Solingen

info@tobiashaunhorst.com

Impressum

 

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